Lieferinformationen

Die Lieferungen ab Werk oder eines Dritten im In- oder Ausland, dessen wir uns zur Ausführung unserer Leistungen bedienen, jedenfalls auf Gefahr und wenn nicht anderes vereinbart – auf Kosten des Kunden (Versendungskauf). Die Gefahr geht auch dann auf den Kunden über, wenn wir noch weitere Leistungen (zB Montage) erbringen.
 

Wurde der Versand auf unsere Kosten vereinbart, tragen wir nur jene Kosten des Transportes, welche gemäß § 33 der AÖSp bis zu jenem Zeitpunkt anfallen, in welchem der Transportunternehmer das Gut in oder auf dem Beförderungsmittel (z.B. Lkw, Wechselbrücke, …) dem Empfänger vor oder, falls möglich, auf dessen Grundstück zur Annahme bereit stellt. Die Abtragung von Gütern in Höfe, auf Rampen, in Räume, Regale und dergleichen erfolgt jedenfalls auf Kosten des Kunden.
 

Der Versand erfolgt in der Regel entweder durch Post, Spedition, Bahn oder Kurierdienst, welche die Parteien als verkehrsübliche Versendungsarten vereinbaren. Trifft der Kunde keine besonderen Festlegungen hinsichtlich des Transportunternehmens oder der Art der Versendung, gilt der Transport auf eine dieser Versendungsarten als vom Kunden genehmigt.
 

Soweit nicht ausdrücklich anderes vereinbart wurde, gelten sämtliche Fristen und Termine ausschließlich bis zum Versand von Leistungen ab Werk (dh Übergabe an den Transportunternehmer) und haben wir unsere Leistungen nicht als Fixgeschäfte zu erbringen.
 

Eine Verpflichtung zur billigsten Verfrachtung besteht jedenfalls nicht.
 

Teillieferungen sind zulässig.
 

Soweit der Kunde nicht bereits ausdrücklich im Auftrag oder sonst schriftlich binnen 3 Tagen ab Auftragsbestätigung den Abschluss einer Transportversicherung auf seine Rechnung verlangt, erfolgt der Versand unversichert auf Risiko des Kunden.
 

Ist die Leistung versandbereit, verzögert sich der Versand jedoch aus Gründen außerhalb unserer Sphäre, geht die Gefahr ab Bereitstellung zum Versand auf den Kunden über und sind wir berechtigt, dem Kunden 1% des Rechnungsbetrages für jede angefangene Woche des Verzuges oder die darüber hinausgehenden Kosten (Zinsen, Lagerhaltungskosten, …) zu verrechnen. Ist Selbstabholung vereinbart, gilt dies auch, wenn der Kunde die Leistung nicht binnen drei Tagen ab Zugang einer Aufforderung zur Abholung bzw. Verständigung über die Abholbereitschaft abholt.